Safran - das edelste Gewürz der Welt

Der Name Safran lässt sich bis auf das persische Wort zarparān (auf Deutsch etwa: "Blüten so wertvoll wie Gold") zurückführen, das mit der Bezeichnung za'farān ins Arabische, und von dort mit Safranum ins Lateinische überführt wurde.


Bereits vor über 4000 Jahren wussten älteste Zivilisationen die edlen Fäden der Safrankrokusse zu kultivieren und schworen auf die zahlreichen positiven Eigenschaften und Verwendungszwecke von Safran – insbesondere als Heilmittel, Farbstoff oder eben als Gewürz. Aufgrund seines äusserst kostspieligen Gewinnungsprozesses galt Safran lange Zeit als rares Gut, das Herrschern und Adel vorbehalten war. Noch heute gilt Safran als das teuerste Gewürz der Welt.


Was ist das Besondere an Safran, wo hat er seinen Ursprung, wie und wo wird er heutzutage gewonnen, und was sind die Qualitätsmerkmale von "gutem" Safran? 

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Botanik - Crocus sativus

Das Gewürz Safran stammt aus der Safranpflanze (Crocus sativus) , eine Krokus-Art der Schwertliliengewächse, die lediglich einmal jährlich im Herbst aufblüht.

Safran: Herkunft & Geschichte

Das "rote Gold" stammt heute zu 90% aus dem Iran. Erstmals nachweislich kultiviert wurde Safran vor über 4000 Jahren in der Levante, Mesopotamien und Gebieten des heutigen Irans.

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Safranernte und -Qualität

Die Ernte der Safranblüte erfolgt auch heute noch in reiner Handarbeit. Nach der Ernte folgt die Abtrennung der Safrannarben und die Trocknung derselben. Hinsichtlich der Qualität von Safran gibt es grosse Unterschiede.